Route 2 Köllnische Heide - Herbert-Krause-Park und Ausbildungszentrum des NGA

Herbert-Krause-Park Herbert-Krause-Park

Das Ausbildungszentrum des Naturschutz und Grünflächenamtes Neukölln (NGA) wurde 1985 auf dem Gelände der ehemaligen Bezirksgärtnerei gegründet, zu dem auch das angrenzende Areal gehörte, auf dem Auszubildende des NGA im Laufe eines mehrjährigen Projektes einen Park planten und verwirklichten. Im Jahr 2002 wurde er eröffnet – der Herbert-Krause-Park,  benannt nach dem ehemaligen Leiter des Naturschutz und Grünflächenamtes. Man erreicht die Parkanlage auf der Nordseite von der Jupiterstraße aus und südlich über die Heinrich-Schlusnus-Straße.

Die Treppen, Gehwege und Beeteinfassungen bestehen aus diversen Natursteinen. Gesäumt wird sie von einer Vielzahl attraktiver Gehölze. Im Frühling blühen Spiersträucher, Zieräpfel, Flieder und Forsythien. Doch auch während der drei übrigen Jahreszeiten bietet die Anlage mit ihren Rotbuchen, Hainbuchen, Blumeneschen, Ahornen und Gleditschien ein malerisches Bild. Die große Rasenfläche und zwei Parkbänke laden bei schönem Wetter zum Verweilen ein. Und in der Mitte des Parks findet man einen 40 t schweren Naturstein – den „Saale-Stein“, auf dessen Oberseite der Verlauf dieses Flusses eingemeißelt ist. Er ist ein Geschenk von Neuköllns Partnerstadt Hof anlässlich der Taufe des Platzes an der Karl-Marx-Straße auf den Namen „Platz der Stadt Hof“.

Herbert-Krause-Park Herbert-Krause-Park

An der Grenze zum Ausbildungszentrum liegen zwei ökologisch wertvolle Langgraswiesen. Zu den Raritäten im Ausbildungszentrum selber gehören u.a. mehrere Maulbeerbäume, ein ungefähr 6 m hoher Pagodenhartriegel und ein Kuchenbaum, dessen Laub an feuchten Herbsttagen nach frisch gebackenem Lebkuchen duftet. Die im Laufe der Jahre geschaffenen Pflanzungen haben durch ihre Gliederung in Pflanzengesellschaften den Charakter eines Arboretums. Hier können Auszubildende und Besucher die jahreszeitlichen Veränderungen beobachten und dokumentieren.

Besonders hervorzuheben ist der von vielfältigen japanischen Bäumen und Sträuchern umgebene kleine Teich. Des Weiteren findet man ein Staudenbeet, einen Heidegarten, einen kleinen Rhododendronhain, diverse Steingärten und Trockenbeete sowie ein Koniferenwäldchen. Durch den Verzicht auf Pestizide und den Erhalt von Wildkrautbeständen sind der Herbert-Krause-Park und das Ausbildungszentrum Rückzugsgebiete seltener Vögel, Schmetterlinge und anderer Tiere. Besucher aus Schulen, Kindertagesstätten oder interessierte Privatpersonen kommen gern hierher, um sich zu informieren und an der Pflanzenpracht zu erfreuen.

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